Trausprüche in der

katholischen kirche


Das katholische Eheverständnis

sieht die Ehe im Zusammenhang der Schöpfungsordnung, der Heilsordnung des Alten und Neuen Bundes sowie der sakramentalen Lebensgemeinschaft.

 

Die geschlechtlich verschiedene  Prägung der Menschen macht eine gegenseitige Ergänzung und Erfüllung von Mann und Frau möglich und notwendig.

 

Die Geschlechtlichkeit in der Ehe findet ihre Vollendung in der liebenden Begegnung der Partner und wird fruchtbar in der Zeugung und Erziehung von Kindern.

 

Der Sinn der Lebensgemeinschaft von Mann und Frau liegt in der gegenseitigen Ergänzung und in der Weitergabe des Lebens, wobei der Zeugungsauftrag in einem eigenen Segenswort ihrer Gemeinschaft anvertraut wird (Gen 1, 28).

 

Diese Liebe ist mehr als eine bloß erotische Anziehung. Sie ist das vertrauensvolle Ja zum Anderen, das seine Vergangenheit und seine Zukunft einschließt als Geschenk und Aufgabe. "Mehrfach fordert Gottes Wort Braut- und Eheleute auf, in keuscher Liebe ihre Brautzeit zu gestalten und in ungeteilter Liebe ihre Ehe durchzuhalten und zu entfalten."

 

Die Verlobung

 

Während der Vorbereitungszeit kann eine liturgische Feier der Verlobung stattfinden als Ausdruck des festen Willens der Brautleute, miteinander die Ehe einzugehen. Die öffentliche Bekundung dieser Absicht ist so bedeutsam, dass eine liturgische Gestaltung sinnvoll ist. Das Benediktionale enthält eine Vorlage für die Feier der Verlobung. Diese kann von einem Priester oder Diakon, aber auch von einem Laien geleitet werden; bei einer Feier im Familienkreis könnte ein Elternteil die Leitung übernehmen.

 

Stadtpfarrkirche St. Mang

st.mang.fuessen(at)bistum-augsburg.de

www.stmang.de